refugee leitfaden

Hintergrund

Die Idee zu einem Leitfaden für Refugees und Leute, die Geflüchtete unterstützen wollen, entwickelten wir auf unserer U4E Get Involved! II Konferenz im Oktober 2014. Mehr über die Konferenz erfahrt Ihr in der Dokumentationsbroschüre oder unserem kurzen Filmbeitrag. Konkret ging es um die Frage, wie können wir speziell eritreischen Flüchtlingen helfen, mit unserem Wissen über Deutschland einerseits und unseren Kontakten in der eritreischen community andererseits. Die Anzahl eritreischer Refugees ist ähnlich wie die eritreische Diaspora relativ hoch. Doch innerhalb der community gibt es bekanntlich drei Lager: Regimetreue, Oppositionelle und die apolitische, schweigende Mehrheit. Geraten refugees an die Falschen, zahlen sie beispielsweise unnötige Gebühren für Übersetzungen und Fahrdienste oder machen Falschaussagen, die ihnen statt Asyl nur eine Duldung einbringen. Große Teile der community meinen es jedoch gut mit den Geflüchteten, sind sich aber unsicher, ob sie sich nicht evtl. straftbar machen, wenn sie zB noch nicht in Deutschland registrierte Personen im Auto mitnehmen oder finanziell unterstützen.

 

Idee

Wir wollen deshalb mit Mythen aufräumen, den rechtlichen Rahmen erläutern, eine Übersicht über Preise/Kosten aufstellen und Tipps für Gespräche mit den Behörden liefern.

 

Umsetzung

Die Umsetzung unserer Leitfaden-Idee soll in vier Schritten erfolgen:

1. Bedarfsanalyse / Bestandsaufnahme:

Wir wollen einerseits erfassen, wo die Geflüchteten konkrete Hilfestellung benötigen, andererseits was es bereits an Ratgebern, Leitfaden und anderen relevanten Projekten bereits gibt.

2. Finanzierung / Kooperation:

Zur Finanzierung veranstalten wir eine Fundraising-Party und wollen mit relevanten Organisationen, Stiftungen und Parteien kooperieren, um die Umsetzung (ins. den Druck) zu verwirklichen.

3. Konzept / Umsetzung:

Wir werden das Konzept auf Grundlage der Bedarfsanalyse erstellen und ggf. bestehende Formate ergänzen oder übersetzen. Die Umsetzung soll in verschiedenen Formaten erfolgen, zB in Form eines herkömmlichen Flyers/Faltblatt, als Animation/Comic und als Theaterstück/Videoclip.

4. Publikation / Distribution:

Das fertige Format wollen wir dann bei relevanten Einrichtungen, zB Erstaufnahmestellen und geeigneten Veranstaltungen verteilen bzw. bekanntgeben. Selbstverständlich werden wir auch die sozialen Medien einbeziehen und hoffen auf einen viralen Multiplikationseffekt.

 

Zeitplan

Januar:

Ende Januar, genau am 31. Januar, wird die bisherige Bestandaufnahme/Bedarfsanalyse diskutiert und auf einen ersten Konzeptentwurf angewendet

Februar:

Konzept wird ausgearbeitet und potentiellen Kooperationspartnern vorgelegt

März/April:

Umsetzung: Inhalte verfassen, Übersetzung, Flyer setzen, Animation anfertigen lassen und Videoclip schneiden

Mai/Juni/August:

Distribution u.a. auf verschiedenen Festivals der eritreischen community (Kassel, Bologna, et. al.)

 

Material/Media

FLYER_Refugee Solidaritee Partee_31012015

Flyer für die Fundraising Party (https://www.facebook.com/events/1542730319301638 | Download)

U4E Get Involved! II INTERNATIONAL (U4EriTV Documentary) from United4Eritrea on Vimeo.

GI II

Dokumentationsbroschüre “U4E – Get Involved! II”

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